Erdgas. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Biogas wird in Biogasanlagen produziert - und wird dort in der Regel in einem Blockheizkraftwerk zur Verstromung genutzt, also nicht direkt weiter an den Verbraucher verteilt. Von Bio-Erdgas wird erst dann gesprochen, wenn das Biogas weiter veredelt wurde, sodass es exakt die Qualität von Erdgas besitzt. Dieses Bio-Erdgas kann dann in das Erdgasnetz eingespeist und unabhängig von Herstellungsort verwendet werden.

Bio-Erdgas für die Natur! Note eins in Nachhaltigkeit.

Um Biogas zu produzieren benötigt man Biomasse. Diese wird zumeist aus pflanzlichen Rostoffen wie Mais, Getreide und verschiedenen Gräser gewonnen, welche speziell für die Energienutzung angebaut werden. Bevor die Biomasse in einer Biogasanlage weiter verarbeitet wird, muss diese noch entsprechend zerkleinert werden, um sie anschließend im luftdichten Fermeter vergären zu lassen.

Etappenweise wird das Biogas anschließend zur Nutzung als Bio-Erdgas aufbereitet. Zunächst wird das aus der Biomasse gewonnene Biogas veredelt, indem man es von den darin enthaltenen Stickstoff-, Sauerstoff- und Schwefelwasserstoffanteilen befreit. Nach dem Veredelungsprozess besitzt das Biogas exakt dieselben Nutzungs-eigenschaften wie Erdgas. An diesem Punkt spricht man bereits von Bio-Erdgas. Um das Gas nun auch dezentral nutzen zu können, also unabhängig vom Produktions- bzw. Herstellungsort, muss es abschließend noch auf die Dichte von Erdgas gebracht werden. Erst wenn das Bio-Erdgas den entsprechenden Betriebsdruck hat, kann es in das Erdgasnetz eingespeist werden und von Groß- und Gewerbekunden aber eben auch von Privathaushalten als sauberer Energielieferant verwendet werden.

Wussten Sie schon?

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) leistet einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung. Der Anteil der KWK an der Gesamtnettostromerzeugung in Deutschland ist laut Umweltbundesamt in den letzten Jahren langsam, aber stetig gestiegen. Absoluter Pluspunkt: Die hohe Gesamteffizienz des KWK-Prozesses sorgt für niedrige Treibhausgasemissionen bei der Erzeugung von Fernwärme und Strom. Bei der herkömmlichen Stromgewinnung in Kraftwerken wird nur 35 bis 43 Prozent der eingesetzten Primärenergie in Strom umgewandelt. Ein mit Erdgas befeuertes Blockheizkraftwerk dagegen erzeugt Strom und gleichzeitig Wärme. Quelle: Umweltbundesamt 2014.

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